Neuste Beiträge

CFP: Sozial- und Kulturgeschichte des europäischen Studenten (Köln, Oktober 2013)

via Thomas-Institut, Universität Köln:

Call for Papers: Universitas scholarium. Sozial- und Kulturgeschichte des europäischen Studenten vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Universität zu Köln
24.10.2013-25.10.2013

Die mittelalterliche Institution der „universitas magistrorum et scholarium“ als (Selbst)Organisation der Lehrenden und Lernenden ist die Keimzelle der modernen europäischen Hochschulen. Spuren des mittelalterlichen Selbstverständnisses der „universitas“ finden sich auch nach Reformation, Aufklärung, humboldtscher Reform und Bolognaprozess in der heutigen Hochschulpolitik und im Alltagsleben der Professoren, Dozenten und Studenten. Diese spezifische Entwicklung der europäischen Universität ist Forschungsgegenstand einer eigenen Teildisziplin der Geschichtswissenschaft, der Universitätsgeschichte, deren nationale und internationale Bedeutung und Vernetzung stetig zunimmt. mehr… »

VÖ: »Rangordnung/Raumordnung«, in: Kulturen des Wettbewerbs, hg. von Markus Tauschek

soeben erschienen:

N.L. (2013): »Rangordnung/Raumordnung: Zur kompetitiven Logik schulischer Praxis im 19. Jahrhundert«. In: Markus Tauschek, Hg. Kulturen des Wettbewerbs: Formationen kompetitiver Logiken. Münster: Waxmann. 269–88. Mehr beim Verlag. Inhaltsverzeichnis (PDF). Leseprobe.

Techniken der Subjektivierung (Darmstadt, Februar 2012)

Techniken der Subjektivierung:
Technische Grundlagen der Selbststeuerung, Selbststeigerung und Selbstausbeutung

3.–4. Februar 2012
Lichtenberg-Haus Darmstadt

Eine Eigenart philosophischer Theoriebildung, die traditionell den Austausch mit empirisch fundierten Forschungsprogrammen erschwert, besteht in der Neigung, die theoretischen Basisbegriffe so allgemein anzusetzen, dass sie sich der empirischen Überprüfung entziehen. Das gilt nicht nur für das berühmt berüchtigte „Sein“, sondern auch für den Grundbegriff der neuzeitlichen Philosophie: das „Subjekt“. mehr… »

Die Unberechenbarkeit des Subjekts (Frankfurt, Juli 2011)

Die Unberechenbarkeit des Subjekts:
Kongress zum Verhältnis von kritischer Psychologie und qualitativer Forschung

21. – 24. Juli 2011 // Uni Frankfurt
Studierendenhaus // Campus Bockenheim

Der Kongress „Die Unberechenbarkeit des Subjekts“ richtet sich an Studierende unterschiedlicher Fächer und alle Interessent_innen, um diesen einen Einblick in gesellschaftskritische Ansätze in der Psychologie zu eröffnen. Dies ist vor allem deshalb relevant, weil gesellschaftskritische, reflexive Ansätze an den deutschen Universitäten nicht nur – wie in fast allen Wissenschaften – immer mehr zurückgedrängt, sondern in der Psychologie schon heute fast gar nicht mehr vorhanden sind. mehr… »

Now Playing (1):

Geoffrey C. Bowker, Susan Leigh Star (1999). Sorting Things Out: Classification and its Consequences. Boston: MIT. mehr… »

Testmaschinen (1): Die ›Voight-Kampff‹

Voight-Kampff-Maschine

Der Voight-Kampff-Test zur Unterscheidung zwischen Menschen und solchen, die sich dafür halten: »a very advanced form of lie detector that measures contractions of the iris muscle and the presence of invisible airborne particles emitted from the body. The bellows were designed for the latter function and give the machine the menacing air of a sinister insect. The VK is used primarily by Blade Runners to determine if a suspect is truly human by measuring the degree of his empathic response through carefully worded questions and statements« (Blade Runner Presskit, 1982).

CfP: Was machen Marker? (Mainz, September 2011)

Was machen Marker?
Logik, Materialität und Politik von Differenzierungsprozessen

Arbeitstagung, veranstaltet von der Doktorandengruppe des
Forschungszentrums Sozial- und Kulturwissenschaften (SoCuM) Mainz

Freitag und Samstag, 2. bis 3. September 2011
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Das interdisziplinäre Forschungszentrum Sozial- und Kulturwissenschaften Mainz (SoCuM) lädt NachwuchswissenschaftlerInnen zur Arbeitstagung »Was machen Marker? Logik, Materialität und Politik von Differenzierungsprozessen«. SoCuM erforscht unter anderem den Entstehungskontext und die soziokulturellen Konsequenzen von Differenzmarkierungen im Rahmen kategorialer Unterscheidungen von Menschengruppen. mehr… »

CfP: Vergleichen, bewerten, prämieren (Kiel, Dezember 2011)

Veranstalter: Markus Tauschek, Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Datum, Ort: 08.12.2011-10.12.2011, Kiel
Deadline: 09.03.2011

Wettbewerbe durchdringen viele unserer Lebensbereiche. Als Praxisformen – oder cultural performances – sind Wettbewerbe in unsere Biographien eingeflochten, sie begegnen uns in großen medialen Inszenierungen, sind grundlegende Organisationsformen des sportlichen Wettkampfs und bilden wirkungsvolle Instrumente einer wirtschaftlichen Ideologie. Wettbewerbe messen Leistung, indem sie nach quantitativen oder qualitativen Kriterien Ranglisten erstellen, die die Teilnehmer/innen – mitunter binnendifferenziert – in Gewinner und Verlierer einteilen. mehr… »

CfP: Notation in Creative Processes (Berlin, Juli 2011)

»Notation in creative processes«

International graduate conference of The Research Training Group »Notational Iconicity« at Freie Universität, Berlin (D) in cooperation with eikones – National Centre of Competence »Iconic Criticism«, University of Basel (CH)

Berlin, 2011, July 13th – 15th
Deadline: 15.03.2011

The creative process in art and science makes use of many different kinds of notation. The wide variety of notational methods, in turn, gives rise to structures which alter and redefine our understanding of the discipline or genre in which the work is being carried out. Notational systems open up spaces within individual creativity that enable thinkers and artists to plumb the inner workings of ideas, and develop unconvential solutions to problems. mehr… »

Dirk Baecker: Zwölf goldene Regeln für einen Kulturwissenschaftler

Weil’s so schön ist: Dirk Baeckers Zwölf goldene Regeln, die auf dirkbaecker.com leider nicht mehr zu finden sind:

Lesen lernen
1. Nimm dir Zeit. Lies lieber einen Text in der Woche gut als viele Texte flüchtig.
2. Klebe nicht am Wortlaut. Das ist ein typischer Anfängerfehler.
3. Reformuliere die Problemstellung – schriftlich. mehr… »

CfP: Knowledge and Value in a Globalising World (Perth, Juli 2011)

On 5-8 July 2011, the first ever combined conference of the International Union of Anthropological and Ethnological Sciences (IUAES), the Australian Anthropological Society (AAS) and the Association of Social Anthropologists of Aotearoa / New Zealand (ASAANZ) will take place in Perth, Western Australia, on the University of Western Australia’s campus along the Swan River. mehr… »

CfP: Ethnography and Education Conference (Oxford, September 2011)

The Oxford Ethnography Conference (OEC) is held annually in September in Oxford, England over 2 days and has existed since 1977. It is a small conference where about 50-60 papers are distributed prior to the conference and 40 minutes is given to each paper presentation in three parallel sessions with the author/s only given 10 minutes introduction. mehr… »

Wir treiben Dynastieforschung

Foucault zur Frage, warum Deleuze, Guattari und er »absolut keine Strukturalisten« seien:

Wenn man mich fragte, was ich mache und was andere besser als ich machen, dann würde ich sagen, wir betreiben keine Erforschung von Strukturen. mehr… »